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Geldpolitik

Das Inflationsziel der EZB – eine Einordnung

Hintergrund: Die EZB strebt mittelfristig eine Inflationsrate von zwei Prozent an; seit 2021 gilt das Ziel symmetrisch.

Von der Redaktion17. Januar 20246 Min. Lesezeit

Die EZB strebt mittelfristig eine Inflationsrate von zwei Prozent an; seit 2021 gilt das Ziel symmetrisch.

Die Debatte um „Das Inflationsziel der EZB“ ist nicht neu, hat aber seit 2022 an Dringlichkeit gewonnen. Energiepreisschock, Zinswende und geopolitische Spannungen haben viele bisherige Gewissheiten in Frage gestellt.

Ökonomen und Verbände bewerten die Lage teils unterschiedlich. Einigkeit besteht meist darin, dass verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionsentscheidungen eine zentrale Rolle spielen.

Für Führungskräfte stellt sich bei „Das Inflationsziel der EZB“ vor allem die Frage nach der eigenen Betroffenheit: Welche Kosten, welche Erlöse und welche Finanzierungsbedingungen hängen direkt oder indirekt davon ab?

Bewährt hat sich, Szenarien durchzuspielen und Frühindikatoren regelmäßig zu beobachten. So lassen sich Entscheidungen auf eine belastbare Grundlage stellen, ohne auf jede Schlagzeile reagieren zu müssen.