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Geldpolitik

Geldmenge und Inflation – eine Einordnung

Hintergrund: Der Zusammenhang zwischen Geldmengenwachstum und Inflation ist unter Ökonomen seit Jahrzehnten Gegenstand der Debatte.

Von der Redaktion19. August 20266 Min. Lesezeit

Der Zusammenhang zwischen Geldmengenwachstum und Inflation ist unter Ökonomen seit Jahrzehnten Gegenstand der Debatte.

Die Debatte um „Geldmenge und Inflation“ ist nicht neu, hat aber seit 2022 an Dringlichkeit gewonnen. Energiepreisschock, Zinswende und geopolitische Spannungen haben viele bisherige Gewissheiten in Frage gestellt.

Ökonomen und Verbände bewerten die Lage teils unterschiedlich. Einigkeit besteht meist darin, dass verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionsentscheidungen eine zentrale Rolle spielen.

Für Führungskräfte stellt sich bei „Geldmenge und Inflation“ vor allem die Frage nach der eigenen Betroffenheit: Welche Kosten, welche Erlöse und welche Finanzierungsbedingungen hängen direkt oder indirekt davon ab?

Bewährt hat sich, Szenarien durchzuspielen und Frühindikatoren regelmäßig zu beobachten. So lassen sich Entscheidungen auf eine belastbare Grundlage stellen, ohne auf jede Schlagzeile reagieren zu müssen.