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Geldpolitik

Quantitative Straffung: Was Entscheider im Blick behalten sollten

Leitfaden: Bei der quantitativen Straffung verringern Notenbanken ihre Anleihebestände, etwa durch Verzicht auf Reinvestitionen.

Von der Redaktion15. Oktober 20255 Min. Lesezeit

Bei der quantitativen Straffung verringern Notenbanken ihre Anleihebestände, etwa durch Verzicht auf Reinvestitionen.

Für Führungskräfte stellt sich bei „Quantitative Straffung“ vor allem die Frage nach der eigenen Betroffenheit: Welche Kosten, welche Erlöse und welche Finanzierungsbedingungen hängen direkt oder indirekt davon ab?

Bewährt hat sich, Szenarien durchzuspielen und Frühindikatoren regelmäßig zu beobachten. So lassen sich Entscheidungen auf eine belastbare Grundlage stellen, ohne auf jede Schlagzeile reagieren zu müssen.

Die Debatte um „Quantitative Straffung“ ist nicht neu, hat aber seit 2022 an Dringlichkeit gewonnen. Energiepreisschock, Zinswende und geopolitische Spannungen haben viele bisherige Gewissheiten in Frage gestellt.

Ökonomen und Verbände bewerten die Lage teils unterschiedlich. Einigkeit besteht meist darin, dass verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionsentscheidungen eine zentrale Rolle spielen.