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Geldpolitik

Das Inflationsziel der EZB: Mechanismen, Akteure, Risiken

Analyse: Die EZB strebt mittelfristig eine Inflationsrate von zwei Prozent an; seit 2021 gilt das Ziel symmetrisch.

Von der Redaktion31. März 20255 Min. Lesezeit

Die EZB strebt mittelfristig eine Inflationsrate von zwei Prozent an; seit 2021 gilt das Ziel symmetrisch.

Beim Thema „Das Inflationsziel der EZB“ wirken mehrere Kräfte zugleich: das Zinsumfeld, die Nachfrage im In- und Ausland, regulatorische Vorgaben und nicht zuletzt die Erwartungen der Marktteilnehmer. Keiner dieser Faktoren lässt sich isoliert betrachten.

Zu den Risiken zählen unerwartete politische Entscheidungen, Störungen in Lieferketten und abrupte Stimmungswechsel an den Finanzmärkten. Chancen ergeben sich dort, wo Unternehmen frühzeitig auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren.

Die Debatte um „Das Inflationsziel der EZB“ ist nicht neu, hat aber seit 2022 an Dringlichkeit gewonnen. Energiepreisschock, Zinswende und geopolitische Spannungen haben viele bisherige Gewissheiten in Frage gestellt.

Ökonomen und Verbände bewerten die Lage teils unterschiedlich. Einigkeit besteht meist darin, dass verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionsentscheidungen eine zentrale Rolle spielen.