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Volatilität an den Aktienmärkten – eine Einordnung

Hintergrund: Volatilität beschreibt das Ausmaß von Kursschwankungen und wird häufig über Indizes wie den VIX oder den VDAX gemessen.

Von der Redaktion20. Juni 20236 Min. Lesezeit

Volatilität beschreibt das Ausmaß von Kursschwankungen und wird häufig über Indizes wie den VIX oder den VDAX gemessen.

Die Debatte um „Volatilität an den Aktienmärkten“ ist nicht neu, hat aber seit 2022 an Dringlichkeit gewonnen. Energiepreisschock, Zinswende und geopolitische Spannungen haben viele bisherige Gewissheiten in Frage gestellt.

Ökonomen und Verbände bewerten die Lage teils unterschiedlich. Einigkeit besteht meist darin, dass verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionsentscheidungen eine zentrale Rolle spielen.

Für Führungskräfte stellt sich bei „Volatilität an den Aktienmärkten“ vor allem die Frage nach der eigenen Betroffenheit: Welche Kosten, welche Erlöse und welche Finanzierungsbedingungen hängen direkt oder indirekt davon ab?

Bewährt hat sich, Szenarien durchzuspielen und Frühindikatoren regelmäßig zu beobachten. So lassen sich Entscheidungen auf eine belastbare Grundlage stellen, ohne auf jede Schlagzeile reagieren zu müssen.