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Geld & Anlage

Nachhaltige Geldanlage – eine Einordnung

Hintergrund: Die EU-Offenlegungsverordnung verpflichtet Finanzmarktteilnehmer zu Angaben über Nachhaltigkeitsaspekte.

Von der Redaktion18. Februar 20267 Min. Lesezeit

Die EU-Offenlegungsverordnung verpflichtet Finanzmarktteilnehmer zu Angaben über Nachhaltigkeitsaspekte.

Die Debatte um „Nachhaltige Geldanlage“ ist nicht neu, hat aber seit 2022 an Dringlichkeit gewonnen. Energiepreisschock, Zinswende und geopolitische Spannungen haben viele bisherige Gewissheiten in Frage gestellt.

Ökonomen und Verbände bewerten die Lage teils unterschiedlich. Einigkeit besteht meist darin, dass verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionsentscheidungen eine zentrale Rolle spielen.

Für Führungskräfte stellt sich bei „Nachhaltige Geldanlage“ vor allem die Frage nach der eigenen Betroffenheit: Welche Kosten, welche Erlöse und welche Finanzierungsbedingungen hängen direkt oder indirekt davon ab?

Bewährt hat sich, Szenarien durchzuspielen und Frühindikatoren regelmäßig zu beobachten. So lassen sich Entscheidungen auf eine belastbare Grundlage stellen, ohne auf jede Schlagzeile reagieren zu müssen.